Wissen entsteht im Dialog – dazu lade ich Sie ein.






Diese Website stellt die Arbeit und Perspektiven von Dr. Helmut Albrecht als Arzt und Psychotherapeut, mit Schwerpunkt in der psychosomatischen Medizin vor.

Raum für gegenseitigen Austausch

Die hier veröffentlichten Beiträge können kommentiert, hinterfragt und weitergedacht werden. Sie eröffnen einen fachlich fundierten Raum, in dem psychosomatische Perspektiven, klinische Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse mit den individuellen Erfahrungen der Leser:innen in den Austausch treten sollen, um einen lebendigen Dialog entstehen zu lassen.

Fachliche Impulse, Modelle & Überlegungen

Die fachlichen Impulse, Modelle und Überlegungen, die hier veröffentlicht werden, basieren auf langjähriger klinischer sowie wissenschaftlicher Tätigkeit. Sie spiegeln die kontinuierliche Weiterentwicklung der praktischen Erfahrung und Forschung von Dr. Helmut Albrecht wieder.

Publikationen & Persönliches

Auf dieser Website finden Sie eine vollständige Sammlung aller Publikationen und Beiträge sowie persönliche Einblicke in die Arbeit und den Werdegang von Dr. Helmut Albrecht.


Ein Ort für Austausch: medizinisch, menschlich, gemeinsam.


Psychosomatik im Fokus

Psychosomatische Orthopädie: Ein Gespräch mit Dr. Helmut Albrecht

Mit der Gründung der Abteilung für psychosomatische Orthopädie brachte Dr. Helmut Albrecht erstmals orthopädische Medizin und psychosomatische Sichtweisen systematisch zusammen. Sein Ansatz, körperliche Beschwerden immer auch im Kontext psychischer Prozesse zu verstehen, führte zu einem integrativen Behandlungsmodell, das vielen Patient:innen mit chronischen Schmerzen neue Wege eröffnet hat. Ein ausführliches Gespräch dazu findet sich in einem Auszug der 100-Jahre-Schrift der Stiftung Oskar-Helene-Heim, in dem Dr. Albrecht lebendig über die Entstehung, Herausforderungen und Bedeutung dieses Ansatzes spricht.


Erectus. Leben ist mehr als Überleben

Das Werk betrachtet den Menschen als Einheit aus Körper, Psyche und Lebensgeschichte. Der erfahrene Arzt und Psychotherapeut zeigt, wie körperliche Beschwerden wie chronische Rückenschmerzen mit emotionalen und biografischen Faktoren zusammenhängen können.

Im Mittelpunkt steht die Idee, dass der aufrechte Gang nicht nur eine biologische Besonderheit ist, sondern Ausdruck eines umfassenden menschlichen Daseins. Beschwerden wie Rückenprobleme, Ängste oder gesundheitliche Blockaden können Hinweise darauf sein, dass körperliche und psychische Prozesse untrennbar miteinander verbunden sind und Schmerz häufig eine tiefere Bedeutung besitzt.

Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die den Menschen nicht nur aus somatischer Perspektive betrachten möchten. Es bietet einen fundierten, ganzheitlichen Zugang zu Gesundheit, Krankheit und Heilungsprozessen und lädt dazu ein, Zusammenhänge klarer zu erkennen und einzuordnen.

Gustav Klimt – oder: die Macht des Unbewussten und Kreativen bei Gesundheit und Krankheit – dazu ein Versuch zur Psychosomatik des Schlaganfalls und des plötzlichen Todes

G. Klimt starb nur 56-jährig an den unmittelbaren Folgen eines Schlaganfalls – nach anfänglichem Erfolg und an der Spitze innovativer Kunst (Wiener Sezession) verliert Klimt die Anerkennung und die Unterstützung in Wien durch die öffentliche Hand, Anlaß war der Skandal um seine sog. Fakultätsbilder für die Philosophie, die Medizin und die Jurisprudenz, die u.a. als Geschmacksverirrung kritisiert wurden. Klimt kaufte die Bilder daraufhin von der Stadt bzw. der Universität zurück. Tiefe Kränkung aber blieb zurück. Klimt orientierte sich neu, in einer Art „Flucht in den Erfolg“ als Maler der Frauen der High Society, mit Missachtung der Grenzen der eigenen Belastbarkeit, Überkompensation narzisstischer Kränkungen und Krisen. Liebesproblematik, emotionaler Spaltung. Der erste Weltkrieg bescherte weitere Hindernisse und Schwierigkeiten. Waren diese biographischen Belastungen mit verantwortlich für seinen frühen Tod? Sinnkrise und Verzweiflung?